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Klarinette und Rhythmik

 

Sonntagsausflug

Eine Geschichte aus dem MFE-Unterricht

Ein spannender Sonntagsausflug.
Am Wochenende war so schönes Wetter, daß ich meine Wanderstiefel anzog und losmarschierte. Die Sonne schien vom blauen Himmel und als ich so unterwegs war, kam ich an einen einsamen Berg. Oben angekommen sah ich einen Riesen und einen Zwerg, die sich stritten, was denn nun besser wäre: ganz klein oder ganz groß zu sein... was meinst Du denn? Nun ja, die haben gar nicht bemerkt, daß ich ein Foto gemacht hab!!!

Ich ging anschließend vorsichtig, um nicht doch noch entdeckt zu werden, auf der anderen Seite den Berg hinunter und kam an ein kleines Holzhaus. Davor saßen eine Oma und ein Opa auf einer gemütlichen Bank und ließen sich die Sonne ins Gesicht scheinen. Die beiden freuten sich, als ich sie fotografierte.

Nach einem kleinen Plausch führte mich mein Weg auch schon wieder weiter und ich kam in eine Gegend, in der es nicht mehr so schön aussah, weil die Leute ganz viel Zeug weggeworfen hatten. Uhhh, es roch auch sehr ungemütlich. Und mittendrin lag ein riesiger alter LKW-Reifen von einem Laster.

Nachdem ich den auch mit meiner Kamera eingefangen hatte, kam ich dann bald in eine Stadt. Hier gefiel es mir wieder besser. Und ganz besonders beeindruckte mich ein großer Brunnen mit vielen Figuren, die Wasser spien, daß es nur so prasselte. In der Sonne machte es richtig Spaß, dem Funkeln der fliegenden Tropfen zuzuschauen. Auch dieses Schauspiel habe ich auf meinen Film gebannt.

Musik, die leise durch eine Straße zu mir geweht wurde, führte mich zu einem zweiten Platz. Hier gab es ein großes Fest. Ausgelassen tanzten die Menschen und waren fröhlich, so daß sie sich auch von meinem Fotografieren nicht stören ließen.

Am Rande des Festplatzes stand ein Denkmal. Auf einem großen, eckigen Sockel stand ein Pferd. Auf diesem wiederum thronte ein Reiter mit einem schweren Mantel und einem großen Hut. Auch ein Schwert hing an seinem Gürtel. Stolz blickte er von oben dem lustigenTreiben der Leute zu. Auch von ihm wollte ich natürlich Bild haben.

Ein paar Straßen weiter entdeckte ich ein recht großes Gebäude. Es war wohl eine Fabrik, mit Schornsteinen und großen Fenstern. Durch diese spähte ich ganz neugierig und konnte im Inneren eine eckige Maschine sehen. Viele Schalthebel, Knöpfe, Tasten und Rohre waren daran angebracht. Irgendwie sah alles sehr verschlungen und kompliziert aus. Das fand ich ganz spannend, so daß ich einfach durch die Scheibe knipste.

Meine Wanderung führte mich dann wieder aus der Stadt hinaus und ich kam an zwei kleine Berge oder Hügel, die direkt nebeneinander dastanden. Ich dachte mir:"Das sieht man auch nicht oft." Und hielt dieses Minigebirge im Bild fest.

Auf dem Weg nach Hause entdeckte ich direkt neben der Straße ein langes, dünnes, mit Flecken bemaltes Etwas. Es bewegte sich nicht, sondern lag einfach nur still in der langsam untergehenden Sonne. Als ich näherkam erkannte ich, daß es eine lange Schlange war, die wohl noch die Wärme der letzten Sonnenstrahlen ausnutzen wollte. Vorsichtig ging ich auf der von ihr entfernten Wegseite an ihr vorbei, machte dabei auch noch ein paar letzte Fotos und war froh, daß sie sich nicht von mir stören ließ

Es war dann schon Abend, als ich heimkam. Aber obwohl mich die vielen Stationen meiner Wanderung etwas müde gemacht hatten, mußte ich mir meine Fotos gleich noch am Computer ansehen. Das war wirklich ein spannender Sonntagsausflug.

Die neuesten Fotos zur Geschichte finden Sie hier.

 

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